Gläubige als fleißige Näher

Dekan Tobias Schäfer (rechts) übergab Diakonievorsitzendem Detlef Edelmann (links)
Bildrechte: Andrea Pitsch (Hersbrucker Zeitung)

Seit dieser Woche braucht sie jeder, eine Maske. Damit auch die Diakonie Nürnberger Land / Neumarkt über genügend Nasen-Mund-Schutz-Masken verfügen kann, rief sie die örtlichen Kirchengemeinden auf, die Diakonie mit selbstgenähten Exemplaren zu unterstützen.

Mit Erfolg: Dekan Tobias Schäfer (rechts) übergab Diakonievorsitzendem Detlef Edelmann (links) rund 400 Masken. "Dies ist ein schönes Zeichen für uns in dieser schwierigen Zeit", dankte Edelmann den vielen Nähern herzlich. "Die Masken sollen überall dort nach Wiederöffnung der Einrichtungen eingesetzt werden, wo keine medizinischen Schutzmasken notwendig sind, zum Beispiel in den vielen Beratungsstellen, im sozialen Rad-Haus, im Komm in Hersbruck oder Schlau in Lauf." Das Tragen einer einfachen Maske in der Öffentlichkeit schütze den Träger und sein Umfeld, denn das Risiko, andere Menschen anzustecken, werde durch die Maske verringert, weiß Edelmann. Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) können durch eine Mund-Nasen-Bedeckung Tröpfchen, die man selbst beim Husten, Niesen oder Sprechen ausstößt, abgefangen werden.