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Aktuelles

Sie sitzen am 20. September am Telefon: Franziska Grashey, Ilka Kolb und Franziska Stadelmann (von links).
Bildrechte Anna-Lena Kopp (Hersbrucker Zeitung)

Caritas, Diakonie und Rummelsberger Dienste veranstalten am Freitag eine Telefonaktion zum Thema Demenz

Im Rahmen der bayerischen Demenzwoche bieten Caritasverband Nürnberger Land, Diakonie Nürnberger Land und Rummelsberger Dienste am 20. September von 16 bis 18 Uhr eine gemeinsame Telefonaktion unter der Nummer 09151/862880 zum Thema "Demenz" an. Die HZ sprach vorab mit den Beraterinnen Franziska Grashey (Caritas), Ilka Kolb (Diakonie) und Franziska Stadelmann (Rummelsberger Dienste).

Martina Knodt und Dietrich Kappler von den Spitalkirchenöffnern zeigen eine Kopie des Dokuments, das die beiden entfernten farbigen Glasfenster beschreiben und abbilden, die einmal auf der Chornordseite über ihnen eingebaut waren.
Bildrechte Andrea Pitsch (Hersbrucker Zeitung)

Einst gab es Buntglasfenster im Chor des Hersbrucker Gotteshauses – Dietrich Kappler sucht deren Spur

"Egal, wen ich von den Älteren gefragt habe, keiner kann sich erinnern", wundert sich Dietrich Kappler. Dabei müssen die Buntglasfenster im Chor der Spitalkirche auffällig gewesen sein.

Drei Stück sind laut Kapplers Recherchen eingebaut gewesen. Aufmerksam geworden ist der Spitalkirchenöffner über einen Artikel in einem Korrespondenzblatt der bayerischen Landeskirche von April 1912. Eine Kopie davon schlummerte seit 1985 in Kapplers Besitz, erzählt er.

Einführung Dekan Schäfer
Bildrechte Andrea Pitsch (Hersbrucker Zeitung)

"Da ist er, der Neue." Mit diesen lockeren Worten führte Regionalbischof Stefan Ark Nitsche (rechts) den neuen Dekan und dritten Hersbrucker Stadtkirchenpfarrer Tobias Schäfer (links) offiziell in sein Amt ein. Die Freude über dessen Start war überall spürbar – in den Reden voller Humor und sogar in der erhabenen Musik von Gospel- und Posaunenchor sowie Kantorei. Selbst Kantorin Heidi Brettschneider ließ die Orgel kleine Freudensprünge vollführen.

Eine lange Tafel zierte am vergangenen Freitag den Oberen Markt in Hersbruck.
Bildrechte A. Kopp (Hersbrucker Zeitung)

Am Oberen Markt in Hersbruck versammelte sich Groß und Klein zum Bürgertisch – Besondere Schmankerl am "Fairtrade-Tisch"

Was braucht es zum Glücklichsein? Unter diesem Motto hat der Runde Tisch christlicher Gemeinden und Gemeinschaften am Freitagabend zum Bürgertisch eingeladen. Schon kurz vor 17 Uhr trudelten die ersten Gäste ein: von ganz klein bis ganz groß – das Hersbrucker Publikum war bunt gemischt.

Spitalkirche beim Tag des offenen Denkmals
Bildrechte Privat

Die Hersbrucker Spitalkirche ist immer einen Besuch wert – nicht nur beim Tag des offenen Denkmals. An diesem lockten die Spitalkirchenöffner mit einem umfangreichen fünfstündigen Programm weit über 200 Besucher in das Gotteshaus. Der mit der Gesamtleitung der anstehenden Sanierung beauftragte Architekt Werner Keim aus Fürth erläuterte die Baugeschichte samt Befunduntersuchungen und die daraus folgenden Erkenntnisse: Durch den Gewölbedruck über dem Chor haben sich die Choraußenwände oben bis zu 14 Zentimeter aus der Senkrechten geneigt.

Noch sind nicht alle Kartons ausgepackt. Da neben der Dekans-Wohnung auch das Büro renoviert werden soll, lebt die Familie derzeit am Unteren Markt und Tobias Schäfer überlegt, ob sich das Auspacken überhaupt lohnt.
Bildrechte Andrea Pitsch (Hersbrucker Zeitung)

Am kommenden Sonntag wird Tobias Schäfer als neuer Dekan eingeführt – Kirche soll ein freundliches und positives Profil zeigen

"Ich muss wissen, wer ich bin und woher ich komme", beschreibt Tobias Schäfer sein Heimatgefühl, "Heimat ist für mich da, wo ich mich wohlfühle". Ab sofort also in Hersbruck, wo der neue Dekan am kommenden Sonntag um 15 Uhr in sein Amt eingeführt wird.

Leah Kavuli kommt aus Nairobi und arbeitet für ein Jahr im evangelischen Haus für Kinder in Hersbruck.
Bildrechte Katja Bub (Hersbrucker Zeitung)

Leah Kavuli spricht über ihre Kindheit, ihre Familie, die deutschen Verkehrsregeln und manch andere kuriose Entdeckung

Sie sind seit 12. Juli in Deutschland. Was sind Ihre ersten Eindrücke von dem Land?

Leah Kavuli: Ich war erstaunt, wie sehr sich die Menschen hier an Verkehrsregeln halten. Das ist in Kenia ganz und gar nicht so. Überhaupt ist hier in Deutschland alles sehr sauber und grün. Viele alltägliche Dinge sehen bei uns auch einfach anders aus. Die Dusche bei meiner Gastfamilie habe ich zum Beispiel erst für einen Aufzug gehalten.

Singende Ritter
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Im Selnecker-Haus wurde unter der Leitung von Kantorin Heidi Brettschneider das Kinderchormusical "Ritter Rost" von Felix Janos aufgeführt. In der von ihr bearbeiteten Version gab es für jedes Kind eine passende Rolle. Bei insgesamt vier Aufführungen konnten die Kinder des Kinderchors ihr vielseitiges Können immer wieder neu präsentieren. Auch die Eltern unterstützten dabei tatkräftig, angefangen vom Erstellen der Kulissen über die kreative Darstellung eines Drachenfeuers bis hin zum Umbauen zwischen den insgesamt sieben Akten. Und ganz wichtig – jemand musste da sein zum Soufflieren.

Mit einer Spende von 500 Euro übernimmt ein gebürtiger Hersbrucker aus Californien die Künstlergage für das nächste Konzert in der Spitalkirche am Samstag, 23. November, um 16 Uhr. Bei seinem Besuch in Hersbruck hat ihn eine Führung durch die Spitalkirche zu diesem guten Zweck bewogen.