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Aktuelles

Gesang und Instrument
Bildrechte: Privat

Dem Gedenken der Opfer des Lagers Hersbruck - ein Erinnerungsraum für ungehörte Stimmen

Die öffentliche Generalprobe findet am Samstag, 9. April 2022, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche statt.

Der Dokumentationsverein KZ-Hersbruck e.V. und seine Projektpartner, die Stadt Hersbruck und der Landkreis Nürnberger Land haben einen Wettbewerb ausgelobt, der zur künstlerischen Auseinandersetzung aufruft.

Noris Brass - Endlich wieder
Bildrechte: Evang.-luth. Gemeinde Hersbruck Stadtkirche

Das Blechbläserensemble NORIS BRASS besteht seit 1986, zunächst als Quintett später als Sextett und seit 1996 in der großen Besetzung mit 5 Trompeten, 2 Hörnern, 4 Posaunen, Tuba, Pauken und Schlagzeug. Die entscheidenden Stimmen sind mit ausgebildeten Berufsmusikern besetzt, die für das konstant hohe Niveau des Ensembles sorgen. 2005 hat sich das Ensemble den japanischen Tubisten Susumu Kakizoe zum musikalischen Leiter berufen.

Ein Ausschnitt aus dem Bodenbild im Chorraum der Stadtkirche zeigt über dem schwarzen Kreuz einen gelben Bereich mit mutmachenden Zusagen Gottes.
Bildrechte: Ute Scharrer (Hersbrucker Zeitung)
In der Hersbrucker Stadtkirche erklärt ein Bodenbild die Osterzeit und lädt ein, aktiv zu werden.

Vergangenes Jahr thematisierte es das Pfingstfest, dieses Jahr dreht sich alles um das Geschehen an Ostern: Auf dem Untergrund, der in kräftigem Blau die Treue Gottes darstellen soll, ist ein Kreuz aus schwarzem, aufgebauschtem Stoff gelegt. Schalen mit mutmachenden Sprüchen zum Mitnehmen finden sich und viele kreisrunde Schriftbilder, die das Geschehen von Karfreitag bis Ostersonntag beschreiben.

Björn Bracher, Peter Zilles, Elke Kaufmann und Thomas Lichteneber (v. links) tauschten sich zum Thema Armut aus.
Bildrechte: Andrea Pitsch (Hersbrucker Zeitung)
Es ist eine Entwicklung, die sich seit Jahren bemerkbar macht: Die Armut in Deutschland steigt – Vor allem Senioren sind nach Lebensleistung davon bedroht Während die oberen zehn Prozent der deutschen Gesellschaft immer reicher werden, steigt gerade bei Frauen, Senioren, Alleinerziehenden und Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Risiko, in Armut zu geraten.

"16 Prozent der Deutschen sind von Armut bedroht", sagt Elke Kaufmann. Kaum vorstellbar, wenn man so um sich blickt. Der Grund ist einfach: Die Armut ist kaum sichtbar – aus Scham. Wie bei einer 74-jährigen Dame.

Katastrophenhilfe Ukraine
Bildrechte: Diakonie-Katastrophenhilfe

„Stündlich steigt die Zahl der Menschen, die über die Grenzen nach Polen, Rumänien, Ungarn, in die Slowakei und die Republik Moldau fliehen“, sagt Martin Keßler, Direktor Diakonie Katastrophenhilfe. „Es wird in den kommenden Tagen darum gehen, Orientierung zu bieten und Nothilfe zu leisten. Wir rechnen damit, dass der Bedarf an Hilfe noch deutlich zunehmen wird.“ Bislang haben sich 520.000 Menschen außer Landes in Sicherheit gebracht, vor allem Frauen und Kinder.

Horn und Orgel in klangvoller Harmonie
Bildrechte: H. Neitz (Hersbrucker Zeitung)

"Genug zu essen und eine gemütliche Wohnung haben wir, aber nach längerer coronabedingter Fastenzeit besteht inzwischen ein regelrechter Bärenhunger nach Kultur", meinte ein älteres Ehepaar bei einem nicht alltäglichen Konzert in der Hersbrucker Stadtkirche. Sicher nicht die Einzigen mit diesem ganz besonderen "Hunger". Da sind "Genussreisen" wie das Konzert, das Robert Vogel und KMD Karl Schmidt den Besuchern boten, eine echte Wohltat für Gehörgänge, Seelenleben und Gemüt.

Gemeinsam im Gebet für den Frieden
Bildrechte: Ute Scharrer (Hersbrucker Zeitung)

"Die Welt, wie wir sie vor drei Tagen kannten, gibt es nicht mehr." Mit diesen Worten begrüßte am Samstag Dekan Tobias Schäfer die rund 60 Menschen, die sich zum Friedensgebet zur Mittagszeit in der Stadtkirche versammelt hatten. Pfarrer Wunnibald Forster von der katholischen Gemeinde und Dekan Schäfer gestalteten eine Gebetsstunde anlässlich des Kriegs in der Ukraine.

Einschnitte und mehr Mut
Bildrechte: Dekanat Hersbruck

Der Prozess geht weiter: Bei der Frühjahrstagung des Dekanats Hersbruck stand der zweite Entwurf der Landesstellenplanung auf dem Programm. Aufgrund sinkender Mitgliederzahlen und schwindenden Pfarrpersonals gibt es bis Juni 2024 im Dekanat 3,5 Pfarrstellen weniger. Der Dekanatsausschuss hatte den Entwurf bei einer Klausurtagung Ende Januar einstimmig beschlossen. Er sieht vor allem eine Stärkung der Jugendarbeit vor sowie eine engere Zusammenarbeit der Kirchengemeinden in Regionen und durch die Bildung von Pfarreien.