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Einer der Höhepunkte des Tages für die Jungen und Mädchen aus dem "Haus der Kinder“: In der voll besetzten Stadtkirche durften sie für ihre Familien und die Gäste zwei fröhliche Lieder anstimmen.
Bildrechte: M. Ermer (Hersbrucker Zeitung)

Feierliche Einweihung im neuen "Haus für Kinder" – Viele Neugierige bei "Tag der offenen Tür"

Von "einer Baustelle weniger" hat Dekan Tobias Schäfer in einem nicht ganz gewöhnlichen Gottesdienst in der Stadtkirche am Sonntag gesprochen. Hintergrund: Die feierliche Wiedereröffnung der Kindertagesstätte "Evangelisches Haus für Kinder“.

Zur Feier des Abendmahls teilten die Pfarrerinnen jedem Gast und den MitarbeiterinnenBrot und Wein aus.
Bildrechte: Privat

"Danke, für diesen ganz besonderen Morgen", so stimmten sich Gäste und Mitarbeitende mit einem Lied ein. Die beiden Pfarrerinnen Christiane Lutz aus Engelthal und Lisa Weniger aus Reichenschwand kamen in die Tagespflege, um zusammen mit allen Abendmahl zu feiern. Gemeinsam wurde über die Bedeutung des Brots nachgedacht. Die Senioren wussten dazu vieles aus ihrem langen Leben zu berichten. Die biblische Geschichte "Wundersame Brotvermehrung" war vielen noch aus ihrer Kindheit in Erinnerung.

Dekan Tobias Schäfer
Bildrechte: Tobias Schäfer

Nach der katholischen Kirche geht nun auch die evangelische Kirche in einen Reformprozess: Im Zuge des neuen Landesstellenplanes 2023, der Einsparungen bei den Pfarrstellen auch im Dekanat Hersbruck mit sich bringt, plant sie die Neu- und Umgestaltung. Was das bedeutet, erklärt Dekan Tobias Schäfer.

Rund 37 000 Gemeindemitglieder hat die evangelische Kirche im Dekanat Hersbruck, das klingt eigentlich ganz gut. Spüren Sie auch, dass die Menschen sich nicht mehr so zur Kirche hingezogen fühlen?

Köpfe zusammenstecken für die Zukunft: In Gruppenarbeit tauschten Gemeindevertreter aus dem Dekanat Hersbruck ihre Ideen für die künftigen Gemeindebedarfe aus.
Bildrechte: Dekanat Hersbruck

Sitzung der evangelischen Dekanatssynode im Selneckerhaus Hersbruck behandelte Stellenplanung

150 Kirchenvorstände und gewählte Vertreter aus 30 Kirchengemeinden des evangelisch-lutherischen Dekanatsbezirks versammelten sich in der Stadtkirche Hersbruck, um gemeinsam die ersten Schritte hin zu einer neuen Landesstellenplanung zu beraten und zu planen.

Das Quartett Con Brio erfreute die Besucher in der Hersbrucker Spitalkirche mit niveauvoller Kammermusik aus dem 19. Jahrhundert.
Bildrechte: H. Neitz (Hersbrucker Zeitung)

Ensemble Con Brio faszinierte in Spitalkirche mit Klängen von Tschaikowsky, Mendelssohn und Wolf

Das Ensemble Con Brio sorgte für einen genussvollen Abend für Freunde der Kammermusik in der Spitalkirche Hersbruck. Mit drei sehr unterschiedlichen Werken von Peter Tschaikowsky (Quartett Nr. 1 op. 11 in D-Dur – russische Folklore), Hugo Wolf ("Italienische Serenade" G-Dur) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (Quartett D-Dur op. 44/1) hatte die Gruppe musikalische Schmankerln dabei.

Die Besucher des neuen Treffens haben eigens ein Plakat mit ihren Fingerabdrücken angefertigt.
Bildrechte: Privat

Anja Schiller grübelt ein bisschen: "Angebote für Familien gibt es hier schon, aber nur punktuell." Das schaffe aber keine Gemeinschaft – und genau das wollen sie und Vera Fürst mit der "Familienbande der Stadtkirche" erreichen.

Ein Gottesdienst sei dafür zu starr, findet Fürst. Um Türen zu öffnen für alle Menschen, brauche es ein niederschwelliges, lockeres Treffen, stimmt Schiller zu. Nur so könne man versuchen, dass die, die kommen, in der Gemeinde und in Hersbruck heimisch werden. "Das ist ein aktiver Prozess", betont Fürst.

Bürgermeisterkandidatin Angelika Pflaum (Mitte) überreichte einen Scheck über 300 Euro für die Spitalkirche
Bildrechte: Wolfgang Sembritzki (Hersbrucker Zeitung)

Statt Giveaways für den Wahlkampf zu verteilen, nutzt die Hersbrucker Bürgergemeinschaft (HBG)ihr ohnehin knappes Budget für den guten Zweck: Bürgermeisterkandidatin Angelika Pflaum (Mitte) überreichte einen Scheck über 300 Euro für die Spitalkirche. "Kultur und Kunst in der Stadt liegen uns am Herzen", sagte Pflaum bei der Übergabe und erklärte, dass der Scheck vor allem für die Kunstwerke in dem Gotteshaus bestimmt sei.