Maria und Josef kamen mit der Ape

Krippenspiel 2021
Bildrechte: Privat

Bereits im Herbst 2020 trafen sich auf Einladung der Evangelischen Jugend Kinder und Jugendliche, um ein Krippenspiel in Coronazeiten zu entwickeln. Unter Anleitung von Mitarbeitenden der Evangelischen Jugend entstand ein gefilmtes Krippenspiel mit ungewöhnlichen Darstellungen. So kamen Maria und Josef nicht auf einem Esel, sondern auf der Ladefläche einer Ape, einem italienischen Transportdreirad. Der Stall war ein Schuppen mit Mülltonnen und die Krippe ein alter mit Zeitungen ausgelegter Fahrradkorb. Die Weisen aus dem Morgenland kamen auf Kettcars und Bobbycars uns ließen sich anfänglich von einem Navi leiten.

Mit dem Medium Film kamen die Kinder und Jugendlichen auf eine ganz ungewöhnliche Umsetzung der Geschichte von der Geburt Christi. Alles war 2020 geplant, das Drehwochenende festgelegt – dann kam der totale Lockdown. So verschwanden die Ideen in der Schublade mit dem Versprechen, dass die Kinder und Jugendlichen im Herbst 2021 zu einem zweiten Versuch eingeladen werden. So geschah es auch. Ein paar wenige konnten sich nicht mehr beteiligen, doch über einen Aufruf zum Projekt kamen weitere Akteure dazu. So fand der Dreh an einem Wochenende im November 2021 statt und zwei Jugendliche schnitten den Film. Die Überraschung an Heilig Abend in den Familiengottesdiensten in der Stadt- und Johanneskirche in Hersbruck war groß bei den Akteuren, ihren Angehörigen und den Gottesdienstbesuchern, was für ein ungewöhnlicher und schöner Film entstanden war.

Krippenspiel 2021
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Nun trafen sich alle, um den Film nochmals in aller Ruhe anzusehen und sich über die schönsten Erlebnisse auszutauschen. Besonders wichtig war der Dank der Mitarbeitenden der Evangelischen Jugend für die Geduld und das Engagement für das Kunstwerk. Als Dankeschön erhielten die Kinder und Jugendlichen ein Gruppenbild, einen USB-Stick in Kreuzform mit dem Film und die Einladung, im Herbst wieder dabei zu sein, als Spielende und Begleitende.

Copyright (c) 2022 Verlag Nürnberger Presse, Ausgabe 12.01.2022