Trio führt die Pfarrer an

Präsidium Dekanat Hersbruck
Bildrechte: Alexander Loos

Dekanatssynode Hersbruck in neuer Zusammensetzung – Eingabe an die Landessynode / Wie viel Prozent einer Pfarrstelle stehen einer Kirchengemeinde zu? Das soll neu geplant werden. Die Hersbrucker Dekanatssynode bringt sich mit einem Vorschlag ein. Auf ihrer Frühjahrstagung fordern die Mitglieder der Dekanatssynode, auch die Einrichtungen einer Kirchengemeinde, wie Kindergärten, Diakonievereine und Friedhöfe, sowie die Anzahl der Kirchengemeinden in einer Pfarrei zu berücksichtigen. Der Beschluss wird bei der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern eingereicht.

Mit dem landeskirchlichen Reformprozess „Profil und Konzentration“ sei im Dekanat auch die künftige Landesstellenplanung verbunden. Dabei gelte es, stets das ganze Dekanat im Blick zu behalten, mahnte Dekan Werner Thiessen. Als Kriterien für die zukünftige Planung der Pfarrstellen gelten bislang die Zahl der Gemeindeglieder sowie die Fläche einer Kirchengemeinde. Dass dies nicht ausreichend sei, darin waren sich die Mitglieder der Dekanatssynode einig. Gehören zu einer Kirchengemeinde zum Beispiel ein Kindergarten, Friedhof oder ein Diakonieverein, so binde dies erhebliche Arbeitszeit eines Pfarrers.

Nach den Kirchenvorstandswahlen im vergangenen Oktober trat die Dekanatssynode erstmals in neuer Besetzung zusammen. Ihr gehören 101 stimmberechtigte Mitglieder an. Davon sind 61 ehrenamtliche Kirchenvorsteher derinsgesamt 30 Kirchengemeinden im Dekanat; unter ihnen auch Julian Appl – mit 18 Jahren jüngster Vertrauensmann in Bayern. Weiterhin vertreten sind das Diakonische Werk, die Missionsbeauftragte, die Dekanatskantorin, die Dekanatsjugend sowie der Schuldienst.

Vorsitzende Claudia Hufnagel berichtete über die Mitarbeitervertretung (MAV). Sie vertritt im gesamten Dekanat 450 kirchliche Mitarbeiter.

Neben dem gegenseitigen Kennenlernen standen in der konstituierenden Sitzung auch Wahlen auf dem Programm. Ins Präsidium der Dekanatssynode wurden Karl-Ernst Wirth aus Happurg und Elfriede Deinzer aus Ottensoos gewählt.

Ihnen obliegt mit dem Dekan, die Synode zu leiten. Im Ausschuss sitzen Ehrenamtliche und Pfarrer. Nach der Berufungssitzung im März wird dieses Gremium seine Arbeit aufnehmen.

Bild: Sie bilden das Präsidium der Dekanatssynode (v. links): Karl-Ernst Wirth, Elfriede Deinzer und Dekan Werner Thiessen. Foto: Alexander Loos

Copyright (c)2019 Verlag Nuernberger Presse, Ausgabe 07/03/2019