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Plau
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Wir pflegen regelmäßig Kontakt zu unserer Partenergemeinde Plau (Evang.-Luth. Kirchengemeinde "St. Marien" Plau am See).

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St. Marien ist "KiBa-Kirche des Monats"

Ganz zentral am Taufbecken ist die Erinnerung an die Reformation lebendig: zwei Inschriften in niederdeutscher Sprache weisen auf die Verbreitung der Bibel in Volkssprache und damit auf Martin Luther hin. Überhaupt gibt es in der dreischiffigen Hallenkirche St. Marien in Plau am See so einiges zu entdecken. Nur auf den Turm wird man in der nächsten Zeit verzichten müssen, denn der muss dringend gesichert und saniert werden. Dazu hat die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (KiBa) die bald 800 Jahre alte Kirche zur "Kirche des Monats" gekürt. Und in der Gemeinde ist man sich sicher: St. Marien ist und bleibt ein Magnet für Einwohner und Besucher. (EKD-Pressemitteilung)

"St. Marien soll ein Magnet bleiben"

Der Turm der "KiBa-Kirche des Monats  März" in Plau am See wird erneuert Die große  dreischiffige  Hallenkirche  St. Marien  imZentrum des mecklenburgischen Touristen-  und Klinikortes Plau am See ist die "KiBa-Kirche  des Monats  März".  Das bald 800 Jahre alte überwiegend  in Backstein  errichtete  Gebäude  ist täglich zur Besichtigung  geöffnet. In diesem  Jahr muss der 40 Meter  hohe  Turm von St. Marien gesichert und erneuert  werden. Die Stiftung zur Bewahrung  kirchlicher  Baudenkmäler  in Deutschland  (Stiftung KiBa) beteiligt  sich mit 40.000 Euro an den Kosten. Rund 1000 Menschen finden in St. Marien Platz. Die vier großen  romanischen Bündelpfeiler der Kirche tragen ein gotisches  Kreuzrippengewölbe aus dem 14. Jahrhundert. Das Interieur ist im Wesentlichen  neugotisch  geprägt. In der Sakristei  steht ein 1480 entstandener und in Teilen original  erhaltener Schnitzaltar; das große Bild im Altarraum malte  der in Plau geborene  Maler Friedrich  Lange. Das bronzene Taufbecken  aus dem  Jahr 1570  trägt zwei alte niederdeutsche Inschriften, die an das Programm  der Reformation erinnern, die Bibel in Volkssprache  zu verbreiten.  Der Ende  des 13. Jahrhunderts erbaute  quadratische West-Turm beherbergt drei Bronzeglocken  aus den Jahren 1522,1700 und 1963, sowie eine "Pietá" des in der Kaiserz eit in gmz Deutschland berühmten  Plauer Bildhauers  Wilhelm Wandschneider (1866-1942). Die Grundsteinlegung  für die Marienkirche  erfolgte  um 1225; Ende  des Jahrhunderts  war der Bau der großen  Kirche in einem Mischstil  von Romanik  und Gotik  vollendet. In den Jahren 1877 bis 1879 wurde  der Innenraum  der Kirche vollständig umgestaltet;  die neugotische Einrichtung umfasst auch die Beschriftung des Gestühls,  die die bis 1923 geltende Sitzordnung  nach Rang und Berufen zeigt. Nachdem in den vergangenen  Jahren das Kirchenschiff  restauriert  worden  ist - die KiBa hatte die Gemeinde in den Jahren 2007 und 2009  mit rund 67.000 Euro untersti.itzt  - soll nun Dach und Fassade  des Turms  wiederhergestellt  werden. 230.000 Euro plant die Gemeinde dafür  ein. Gemeindepastor Stephan Poppe begründet diese Investition: "Wir möchten,  dass unsere Kirche  ein Magnet  für Einwohner  und Besucher  bleibt".

(Hannover,  01.März 2012, Pressestelle  der EKD)